Mobilfunk: IHK will keine „weißen Flecken“ mehr Neuester Standard 5G ist Chance für ländliche Regionen

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Die IHK für Ostfriesland und Papenburg warnt davor, ländliche Wirtschaftsregionen bei der Versteigerung von Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5 G außen vor zu lassen. Reinhard Hegewald von der IHK sagte im Hinblick auf die für kommenden Montag anstehende Beratung der Vergabebedingungen für den Mobilfunkstandard der Zukunft bei der Bundesnetzagentur, dass sich der 5G-Ausbau nicht alleine auf Ballungsräume konzentrieren dürfe. Das würde die ländlichen Wirtschaftsregionen benachteiligen. Die IHK reagiert damit auf die Pläne der Bundesnetzagentur, die im August vorgestellt wurden. Danach sei geplant, dass erst Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte in Deutschland mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgt werden. Agenturpräsident Jochen Homann hatte die Pläne am Montag (15. September) verteidigt: „Ein flächendeckender Ausbau mit der 5G-Technologie bereits jetzt ist unverhältnismäßig teuer, wird er in der Ostsee-Zeitung zitiert.

Die IHK hält gegen und sieht in der 5G-Technologie „eine große Chance – besonders für ländliche Regionen, weil dabei die Entfernung keine Rolle spielt“, so Hegewald.

Aber dazu müssten die „weißen Flecken“ verschwinden, die heute beim mobilen Telefonieren noch häufig spürbar seien. „Die schon jetzt bei der Digitalisierung spürbar auseinandergehende Schere zwischen den Ballungsräumen und den ländlichen Räumen darf nicht noch weiter auseinander driften“, so Hegewald.“Auch bei uns gibt es viele Betriebe auf dem Lande, die national und international sehr erfolgreich unterwegs sind und deshalb auf den neuen Mobilfunkstandard angewiesen sind“.

Aus Sicht der IHKs in Niedersachsen sollte die Vergabe von Frequenzen in besonders lukrativen Lagen mit einer Ausbauverpflichtung in ländlichen Regionen verknüpft werden. Dies habe die IHK Niedersachsen in einem Brief an den Präsidenten der Bundesnetzagentur jetzt eingefordert. Hegewald kündigte an, dass dieses Thema auch bei dem für nächsten Dienstag anstehenden Besuch von Digitalisierungs-Staatssekretär Stefan Muhle aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung bei der IHK eine Rolle spielen werde. Die IHK setze bei dem Thema auf die Niedersächsische Landesregierung, die sich in ihrem kürzlich veröffentlichten „Masterplan Digitalisierung“ klar dafür ausgesprochen habe, „die Mobilfunkkapazitäten insbesondere im ländlichen Raum schnellstmöglich und spürbar weiter auszubauen“.


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